Arsenal-Boss plädiert für eine Gehalts-Obergrenze

Während es auf dem Transfermarkt derzeit hoch her geht, sind die dicken Ablösen und Gehälter für die Spieler manchem Verantwortlichen ein Dorn im Auge. Ivan Gazidis, Geschäftsführer der „Gunners“, hält eine Gehaltsobergrenze für eine plausible Lösung der Problematik.

03.07.2009 00:00:04

Arsenal CEO Ivan Gazidis
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(fb) London. Um in der Premier League finanzielle Stabilität herzustellen und die Klubs wirtschaftlich einander anzugleichen, hält der Geschäftsführer des FC Arsenal, Ivan Gazidis, einen sogenannten „Salary Cap“ für den Königsweg. Diese Art der Gehaltsobergrenze ist beispielsweise im US-Sport nichts neues. Unter anderem ist dies in der amerikanischen Fußball-Liga MLS vorgeschrieben.

„Viele Wege der Umsetzung“


Der englischen Zeitung The Guardian sagte Gazidis: „Ich denke, es ist einen Versuch wert, zu untersuchen, welche Elemente der Gehaltsobergrenze aus den USA sich positiv auf den Fußball auswirken könnten.“ Der Südafrikaner mit griechischen Wurzeln weiß, wovon er spricht: Bevor er im Januar diesen Jahres bei Arsenal anheuerte, arbeitete er 15 Jahre für die MLS. Seit 2001 war er Generalbevollmächtigter der Liga.

Derzeit prüft er die praktische Umsetzung einer solchen Regel. „Die Klubs haben die Pflicht, mehr Stabilität in ihre Geschäftsmodelle zu bringen. Die Gehälter zu deckeln ist ein Element, das wir uns ganz genau ansehen. Es gibt viele Wege, wie so etwas umgesetzt werden kann“, erläuterte Gazidis.

Eure Meinung: Was haltet Ihr von einem „Salary Cap“ im europäischen Fußball? Ist eine solche Maßnahme überhaupt durchsetzbar?
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